Jobsuche und Corona Krise – was bleibt, was geht, was kommt?

Viele hatten auf ein schnelles Ende der Corona Krise gehofft. Sicher, mit den neuen Impfkampagnen ist das Ende hoffentlich absehbar. Das es dann aber doch so lange dauert, hat wohl kaum einer kommen sehen. Wer nun aktuell oder vielleicht bereits im letzten Jahr auf Jobsuche unter Corona war, konnte miterleben, wie sich die Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt mehrfach verändert haben. Waren sie im letzten Jahr durch Angst, Aktivität und auch Ausprobieren gekennzeichnet, hat sich die Lage entspannt. Man hat sich auf gewisse Weise mit der Krise eingerichtet und agiert überlegter. Das ist zunächst einmal begrüßenswert und auch notwendig.

Jobsuche und Corona Krise – Ergebnisse für den Arbeitsmarkt

Die Corona Krise hat nach den anfänglichen Aufgeregtheiten erstaunlicherweise überraschend wenig Einfluss auf den Arbeitsmarkt ausgeübt, zumindest wenn es um die Masse der Beschäftigungsverhältnisse geht. Natürlich darf man die Arbeitsplätze in der Gastronomie oder der Kulturbetrieb nicht vergessen. Die Situation dort ist traurig und zutiefst bedauernswert. Für den Arbeitsmarkt an sich sind diese Bereiche allerdings nüchtern betrachtet eher Nebenschauplätze. Zumindest was die Anzahl der Beschäftigten angeht. Wenn man bsw. die Chemie, Metall- Elektrobranche, den Maschinenbau oder die Autoindustrie anschaut, hätte fast jeder ein komplettes Chaos erwartet. Nun gut, die Luftfahrtbranche wurde als Teil der hochspezialisierten Industrie ebenfalls stark getroffen.

Und trotzdem, es hätte schlimmer kommen können und überwiegend wird mit permanenter Anpassung der Hygeniekonzepte weitergearbeitet.

Fachkräftemangel und die Wirtschaft

Das führt zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass sich auch der Fachkräftemangel kaum beruhigt hat. Im Gegenteil. Denn die Coronakrise hat sich in einigen Bereichen auch als Katalysator erwiesen und so die Digitalisierung noch weiter beschleunigt. Insofern ist auch der Bedarf an Fachkräften im IT Bereich nicht schwächer, sondern deutlich größer geworden. In der Autoindustrie hat zeitgleich die Kursänderung hin zu mehr Elektromobilität die Arbeitsintensität ebenfalls nicht abflauen lassen. Ein übriges tat dann der teilweise vorherrschende Lieferdruck aufgrund von Zulieferproblemen rund um den Globus. Kurz um, es gibt weiterhin und daran wird sich zukünftig auch nichts ändern, zu wenige Fachkräfte in bestimmten Bereichen. So wird es die Herausforderung sein, den Bedarf zu decken. Gleichzeitig muss im RAhmen der Optimierung der Aus- und Weiterbildung daran gearbeitet werden, die vorhandenen Ressourcen zielgerichtet auszubildenen, um die vorhandenen Fachkräfte an den notwendigen Stellen verfügbar zu machen. Hier wird es weiterhin auch einen Wettlauf zwischen den Branchen geben. Sollten bestimmte Bereiche zudem aufwachen und versuchen, mit verbesserten Rahmenbedingungen Arbeitskräfte anzulocken – wie bsw. das Gesundheitswesen, wird sich der Wettbewerb um die Arbeitskräfte weiter verschärfen.

Was folgt für die Jobsuche?

Über die Jobsuche in Corona Zeiten wurde schon viel geschrieben. Erstaunlicherweise haben sich gerade keine großartigen Neuigkeiten ergeben. Mal abgesehen von dem Umstand, dass mittlerweile jeder weiß, wie ein Videointerview funktioniert. Denn wie ausgeführt, hat sich der Markt bereits vor und auch während der Corona Krise weiterhin zu einem Arbeitnehmermarkt entwickelt. Wer über die richtigen Qualifikationen verfügt, kann sich den Job fast aussuchen und muss sich kaum Sorgen um die Zukunft machen. Die vollen Jobportale wie Monster, Stepstone oder Indeed sprechen jedenfalls eine deutliche Sprache.

Fazit

Die Herausforderung für jeden Einzelnen bei der Jobsuche und Corona besteht nun darin, zum einen herauszufinden, was denn die gesuchten Qualifikationen sind. Zum anderen, die eigene Qualifikation und Lebenssituation so in das große Ganze einzuordnen, dass im Ende ein Partizipieren an den aktuellen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes möglich ist.

Das ist sicher nicht immer ganz einfach. Allerdings sind heute die Möglichkeiten der Wissensbildung auch fast unerschöpflich. Sollten Sie dennoch Unterstützung benötigen, wir haben tolle Jobangebote und empfehlen gerne Personalberater oder Coaches aus unserem Netzwerk, die bei der Karriereplanung unterstützen können.

In diesem Sinne – Bleiben Sie gesund !

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