Bewerbungs 1×1 Jobbörsen Basics

Bewerbungs 1×1 Jobbörsen – In unserer Beitragsreihe Bewerbungs 1×1 wollen wir künftig grundlegende Begriffe und Handlungsempfehlungen für Jobsuchende darstellen.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit könnt Ihr hier von unseren Erfahrungen als Jobbörsenbetreiber und HR´ler profitieren. Idealerweise erhaltet Ihr so nützliche Tipps und Hinweise, um Euren Bewerbungsprozess zu optimieren und schneller an Euren Traumjob zu gelangen. Das ist umso wichtiger, als das die Jobsuche heutzutage fast automatisch mehr oder weniger ausschließlich im Rahmen einer Onlinesuche stattfindet.

Bewerbungs 1×1 Jobbörsen Merkmale

Beginnen wollen wir in diesem Beitrag Bewerbungs 1×1 Jobbörsen mit einer grundlegenden Einordnung des Themas Jobbörsen.

Jeder, der sich mit dem Thema Jobsuche beschäftigt, wir dabei zwangsläufig in einer Onlinejobbörse nach Stellenangeboten gesucht haben.

Egal ob er z.B. ITJOBS, Metallelektrojobs oder Chemiepharmajobs sucht. Dabei ist eine Jobbörse eine Internetseite auf der Unternehmen Jobs veröffentlichen. Auch die Jobseite eines Unternehmens kann bei entsprechendem Umfang eine Art Jobbörse sein. Generell versteht man darunter aber eine sehr umfangreiche Sammlung von Stellenangeboten unterschiedlichster Unternehmen, die auf einer Webseite aufbereitet dargestellt werden. Wichtig ist neben der Listenansicht dabei vor allem eine Suchfunktion. Auch Benachrichtigungen bei neuen Jobangeboten oder die Möglichkeit seinen Lebenslauf hochzuladen sind verbreitet.

Generalisten und Spezialisten im Bewerbungs 1×1 Jobbörsen

Grundlegend unterscheiden kann man im Rahmen des Bewerbungs 1×1 Jobbörsen dabei Generalisten und Spezialisten. Generalisten Jobbörsen betreuen und veröffentlichen alle Fachrichtungen ohne Einschränkung und bieten daher meist die größte Anzahl an offenen Jobs. Beispiele dafür sind die Marktführer von Monster, Stepstone, Jobware oder auch Stellenanzeigen.de . Spezialisten haben sich demgegenüber spezialisiert und bieten daher eine begrenzte Auswahl aus einem bestimmten Segment. Das kann eine fachliche aber auch räumliche Einschränkung sein. Beispiele sind Regijob, Chemiepharmjobs oder ITJOBS365 jeweils für unterschiedliche Ausrichtungen.

Beide Herangehensweisen haben Vor- und Nachteile. Während die Generalisten von der reinen Stellenanzahl meist klar vorne liegen, punkten die Spezialisten demgegenüber mit einem durch die reduzierte Zielgruppe überschaubarem Jobangebot. Zudem mag es leichter fallen, im Rahmen einer Vorauswahl auf die Jobsuche zu gehen, als zunächst einen großen Anteil an fachlich sowieso uninteressanten Angeboten ausblenden zu müssen.

Unternehmen finden es demgegenüber meist gut, wenn Ihre Anzeigen in einem passenden Kontext ausgespielt werden. So erhöht sich wiederum die Sichtbarkeit bei der Zielgruppe. Zudem wird die eigene Marke nicht beschädigt, wenn Jobs in völlig unpassenden Zusammenhängen oder neben fachfremden Branchen veröffentlich werden. Daher achten Unternehmen beim Stellenschalten auf diese Zusammenhänge.

Crawler oder eigene Jobs?

Zur Kenntnis des Bewerbungs 1×1 Jobbörsen gehören auch die Folgenden Zusammenhänge. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal der Jobbörsen ist nämlich die Herkunft der Jobs. Zum einen gibt es Stellenbörsen, die ausschließlich Jobs schalten, die von Unternehmen direkt auf der jeweiligen Jobbörse beauftragt worden sind. Hier sind die Jobs meist verifiziert und tatsächlich vorhanden, da Unternehmen selbst die Schaltung vornehmen.

Demgegenüber stehen sog. Crawler, bei den auf der Seite keine oder so gut wie keine eigenen Jobs veröffentlich werden. Vielmehr wird mit technischen Lösungen das Internet nach Jobs abgesucht und diese werden dann auf der Seite ausgespielt. Das kann mit oder ohne Einwilligung der ursprünglichen Jobinhaber erfolgen. Teilweise wird hier auch mit einer Art konkludentem Einverständnis gearbeitet, da die meisten Unternehmen ein Interesse daran haben, dass ihre Jobs so oft wie möglich im Internet verteilt werden.

Diese grundlegende Unterscheidung bei der Herkunft der Jobs geht meist noch mit einer weiteren Differenzierung einher. Denn auf den Stellenbörsen, die „nur“ Jobs aus dem Internet einsammeln und veröffentlichen, finden sich nur selten Jobs, für deren Veröffentlichung ein Unternehmen tatsächlich auch bezahlt hat. Ein Beispiel hierfür ist das Jobboard Indeed, welches in seinen Anfangstagen ausschließlich Jobs von anderen Seiten veröffentlich , dieses Geschäftsmodell aber mittlerweile in Deutschland geändert hat. Das ist vor allem dafür relevant, als das es einen Zusammenhang zwischen der Aktualität und auch der Ernsthaftigkeit eins Jobangebotes geben kann. Anders herum steht ein Unternehmen, welches einen bestimmten Betrag für die Jobsuche bezahlt, bei dieser auch tatsächlich dahinter und ist an einer zeitnahen Einstellung interessiert.

Im Internet gecrawlte Jobs sind demgegenüber häufig teilweise veraltet, so dass Bewerbungsprozesse bereits abgeschlossen sein können. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass sog. Dubletten vorhanden sind, vor allem wenn Jobs von Personaldienstleistern und Unternehmen gleichermaßen rekrutiert und auf unterschiedlichen Jobboards veröffentlicht worden sind.

Welche Jobbörse ist die richtige?

Die Antwort auf diese Frage hängt sehr stark von den eigenen Wünschen und der fachlichen Ausrichtung bei der Jobsuche ab. Wir können wir in unserem Artikel Bewerbungs 1×1 Jobbörsen daher nur die Grundzüge beleuchten. Die Entscheidung muss jeder selbst für sich treffen.

So hat es in bestimmten Fachrichtungen Vorteile, wenn ich mich bei der Suche auf eine spezialisierte Jobbörse konzentriere. So steigt die Chance, schneller einen fachlich passenden Job zu erhalten. Die reine Anzahl von Jobangeboten auf generalistischen Stellenbörsen kann demgegenüber manchmal verwirrend sein. Hier benötigt man eine intensivere Beschäftigung mit der Suchfunktion der Seite, um die Jobangebote auf das gewünschte Maß reduzieren zu können.

Gleichzeitig bieten die umfangreicheren Jobseiten den Vorteil, einen großen Überblick über den Jobmarkt in einer bestimmten Region oder Fachrichtung zu bieten.

Im Ergebnis ist es zwar Geschmackssache, mit welcher Jobbörse man besser arbeiten kann und wo man die richtigen Ergebnisse für die eigenen Suche vermutet. Gleichzeitig sollte man im Rahmen einer Onlinejobsuche allerdings immer zumindest begleitend die Generalisten und Spezialisten scannen. Denn sicher gibt es in dem gesamtem Markt der Stellenanzeigen Überschneidungen. Trotzdem kann es, nicht zuletzt aus Kostengründen sein, dass ein Unternehmen immer nur auf einer bestimmten Seite Stellen veröffentlicht.

Wie angemerkt macht es zudem Sinn, sich auch auf Seiten mit tatsächlich vorhandenen Angeboten umzusehen, reine Jobsammler bieten zwar oft eine Masse an Jobs aber häufig nicht genug Qualität. Also, worauf wartest Du – starte Deine Jobsuche mit Jobverbessern.de .

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